Man nro.3
Kim Jotuni
Skulpturen, eingestellt von denen, die sie gemacht haben: Bronzeguss, gehauener Stein, geschweißter und verschraubter Stahl, gebrannter Ton, Holz und Material aus dem Container. Die meisten Stücke sind von mehr als einer Seite zu sehen, weil eine einzelne Frontalaufnahme genau das plattdrückt, was eine Skulptur von einem Bild unterscheidet.
Das Verfahren steht in der Oberfläche. Sandguss hinterlässt Gussnähte, Wachsausschmelzguss nicht. Direktes Hauen lässt Werkzeugspuren stehen, die eine Punktiermaschine wegnimmt. Raku krakeliert, Steinzeug nicht. Bei geschweißten Arbeiten sieht man, wo der Schlosser aufgehört hat zu schleifen. Von alldem bleibt in einem Vorschaubild nichts übrig, und deshalb zählen die Detailaufnahmen so viel wie die Gesamtansicht.
Eine Werkseite trägt Bilder und, in der Bildhauerei häufiger als sonst, Video, denn ein Stück, das sich dreht, kippt oder bewegt, muss dabei zu sehen sein. Audio, eingebettete Clips und so viel Text, wie die Arbeit braucht, passen daneben. Von jedem Stück führt ein Klick zur Künstlerseite mit den Kontaktdaten, die der Bildhauer selbst dort eingetragen hat, und das kostet nichts.
Die Maße liest man zuerst. Ein Modell und die ausgeführte Fassung sehen auf dem Schirm gleich aus und unterscheiden sich um Größenordnungen in Gewicht, Transport und Standort. Auch die Auflage sagt etwas: Eine Bronze aus einer Auflage von acht ist etwas anderes als eine einmalige Steinarbeit. Wer beides angibt, gibt meist auch alles Übrige an.
Kim Jotuni
Fiona Morley
Siyabulela Ndodana
Tobbe Malm
Maryam Ashkanian
Foaad Nikzaad
Fiona Morley
Siyabulela Ndodana
Pablo Leonardo Martinez
Vanesa Muñoz
Siyabulela Ndodana
Solmaz Vilkachi
Rocha Pino
Farzane Abdoli
Pablo Leonardo Martinez
Jose Manuel Adame
Vanesa Muñoz
Siyabulela Ndodana
Pablo Leonardo Martinez
Vincent Tournebize
Rocha Pino
Rocha Pino
Rocha Pino
Vanesa Muñoz